Muskelmasse, mehr als ein Schönheitsideal
Montag 18. Oktober 2010 von Klaus Belter
Heute meldet sich wieder einmal unser Gastautor Yves Tesch zu Wort:
Hallo liebe Leser des Blogs www.vital-report.de
Wussten Sie, dass ab dem dreißigsten Lebensjahr die Muskelmasse von Natur aus kontinuierlich abnimmt? Es gilt die Devise: Nutze, oder verliere!
Wenn die Muskeln nicht genutzt werden, dann können sie sich verkürzen, werden schwächer, können schnell verhärten und verkrampfen.
Um diesem Effekt entgegen zu wirken und um “Jung im Alter” zu bleiben, benötigen wir eine aktive Muskelmasse, die nur durch Fitness erreicht werden kann.
Schon beim Spazieren gehen bleiben unsere Muskeln aktiv.
Haben Sie schon viele Diäten hinter sich? Sie wollen abnehmen und die Waage streikt?
Der Stoffwechsel kann durch falsche Diäten lahm gelegt werden. Durch aktiven Muskelaufbau kann dieser wieder in Gang gebracht werden, um den Grundumsatz (also die Energie, die wir beim “nichts tun” verbrauchen) zu erhöhen.
Damit wird Abnehmen wieder möglich.
Folgendes sollte einem bewusst sein: Abnehmen und Muskelaufbau ist möglich!
Man muss nur genug Proteine einnehmen. Mindestens 0,8 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht. Für Muskelwachstum sollte es sogar noch mehr sein.
Die Devise lautet: Optimale Ernährung, Ausdauersport und optional Krafttraining für Muskelwachstum.
Viele Leute essen beim Abnehmen leider zu wenig. Sobald man aber 500 kcal weniger isst, als man verbraucht, beginnt der “muskelverzehrende Hungerstoffwechsel”.
Weil der Körper nicht mehr weiß, woher er die Energie holen soll, beginnt er von seinen eigenen Muskeln zu zehren und diese weniger zu versorgen.
Folge: Muskelmasse wird weniger (wird auch auf der Waage bemerkbar, manche Menschen freut’ s ja…) .
Muskeln sind praktisch “Hormondrüsen”:
So zum Beispiel hormonähnlich Myokine, diese haben entzündungshemmende Eigenschaften, helfen gegen Depressionen, Demenz und Herz-Kreislauferkrankungen.
Oder das Wachstumshormon Somatotropin. Es beeinflusst den Hypothalamus, der zum Beispiel den Schlaf-Wach-Rhythmus kontrolliert, den Hunger, das Sexualverhalten, den Blutdruck und vieles mehr.
Muskeltraining sorgt desweiteren für den “Nachbrenneffekt”. Während dieser Zeit, hat der Körper einen erhöhten Kalorienbedarf, sogar obwohl wir nichts tun.
Wer in dieser Zeit zum Beispiel mit einer guten Nahrungsergänzung seine verbrauchten Nährstoffe wieder
auffüllt, wird wahre Wunder erleben. (Ich selbst habe das versucht und beim nächsten Krafttraining konnte ich mehr Wiederholungen einer Übung machen. Ich war echt überrascht.)
Nun noch explizit zu den Frauen in unsere Gesellschaft:
Ihr braucht keine Angst haben eine muskelbepackte Bodybuilderin zu werden! Ohne Androgene und Anabolika bekommt die Frau keine deutlichen Muskelpakete. Eine Frau kann noch so viel Krafttraining betreiben und dabei auch sehr viel Proteine zu sich nehmen ohne übergroße Muskeln zu bekommen. Die Muskeln bleiben so, dass sie dezent unter der Haut liegen. Der Körper wird straff und sieht sportlich aus, genau das, was Frauen sich eigentlich von ihrem Körper wünschen.
Ein nicht zu verachtender Vorteil: Ja, es sieht natürlich auch ästhetisch aus. Nicht nur bei Frauen.
(Aber das soll nur das Sahnehäubchen auf der Torte sein)
Fazit: Denken Sie an folgendes, wenn Sie ihre Muskelmasse erhalten wollen:
Krafttraining ist wichtig, aber Bodybuilding, wo wir an unsere Grenzen gehen und massig Muskelaufbau betreiben ist der falsche Weg. Es geht um einen allgemeinen und moderaten Kraftaufbau mit dem Ziel der allseitigen umfassenden Kräftigung der Muskulatur von Beinen, Rumpf, Schulter, Nacken und Armen.
Besuchen Sie meine Homepage: www.more-wellness.eu
Ihr
Yves Tesch
Kategorie: Allgemein | Keine Kommentare »



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